E-Paper - Die Zukunft der Zeitung
Das Thema wie sich die Zeitung in der Zukunft entwickelt wird und wurde schon oft beschrieben. Horrorszenarien gibt es bereits genug und immer mehr wird Print von Online Angeboten verdrängt. Rettung naht jetzt auch aus Deutschland - Halbleiter aus Plastik - Rettet den Baumbestand!
Auf der Firmenhomepage von Plastic Logic wird in einem Video das neue Produkt ein Plastic Electronic Display vorgestellt. Cool!
Die Firma Plastic Logic arbeitet am Standort Dresden an der Serienherstellung der Zeitung für die Zukunft: Elektronische “Papier Displays” sollen den Markt der Zukunft revolutionieren. In Dresden werden die Displays vollautomatisiert zusammengesetzt und in den USA mit z.B. Rahmen und Elektrik vervollständigt. Herauskommt dann ein Plastic Logic Reader. Das ist ein DIN A 4 blattgrosses Lesegerät auf den man Dokumente in den gängigen Microsoft Formaten wie Word, Power Point, Excel und auch PDF Dokumente ansehen kann. Bücher, Zeitungen und Zeitschriften können darauf konsumiert werden.
Wirklich ganz neu ist das natürlich nicht. Plastic Logic ist nur ein Anbieter neben Anderen. Von Amazon gibt es bereits eine ähnliche Lösung, die es auch ermöglicht Bücher oder ähnliches ansehen zu können ohne das man dabei Online sein muss. Auch von Sony gibt es bereits einen E-Reader.
Wir wollen ja immer gerne wissen wer hinter den Kulissen steht: Rosinenbomber über Dresden: Finanziert wird der Aufschwung Ost Plastic Logic von US Beiteiligungsgesellschaften (Tudor Investment, Oak Investment Partners) und bei den weiteren Aktionären reiht sich ein: Intel (Chiphersteller), Siemens und BASF. Natürlich hat auch die EU, die Stadt Dresden und der Freistaat mit investiert, in eine, sagen wir mal nicht unerheblich teure Fertigungsanlage für schlappe 100 Millionen Dollar. Man hofft auf Silicon Valley auf deutsch.
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